Fra­gen & Antworten

Hier wer­den bereits häu­fig gestell­ten Fra­gen beant­wor­tet. Bit­te kon­tak­tiert uns bei wei­te­ren Fragen.

Ver­mie­tung

Gibt es auch eine Beleuch­tung für Kickertische?

Ja, wir haben auch eine Tisch­fuß­ball­be­leuch­tung im Pro­gramm, unse­re selbst ent­wi­ckel­te Kicker­de­light. Ob in stock­dunk­len oder atmo­sphä­risch beleuch­te­ten Räu­men – Kicker­de­light sorgt für das rich­ti­ge Licht auf dem Spiel­feld! Mini­ma­lis­tisch im Design und mit Fokus auf das Spiel­ge­sche­hen wird das Ambi­en­te außenm­rum nicht gestört. Mehr Infor­ma­tio­nen gibt es auf unse­rer Kicker­de­light-Sei­te.

In wel­chem Zustand befin­den sich die Verleih-Kicker?

Kicker, die wir als nicht neu­wer­tig erach­ten, wer­den umge­hend durch neue ersetzt. Vor jedem Event wer­den die Miet-Kicker am Auf­stel­lungs­ort noch­mal geputzt, die Stan­gen geschmiert und der fes­te, waa­ge­rech­te Stand über­prüft (nur bei Kickern mit Dreh­fü­ßen mög­lich). Es kann vor­kom­men, dass ein Kicker­tisch mini­ma­le Krat­zer im Dekor auf­weist, dies ver­ur­sacht aber kei­ner­lei Ein­bu­ßen beim Spielen.

Ist auch ein kurz­fris­ti­ges Bran­ding der Kicker möglich?

Ja. Sie kön­nen Kicker­ti­sche mit Bran­ding bei uns kau­fen oder mie­ten. Wir ver­kle­ben hier­zu schutz­ka­schier­te Auf­kle­ber­fo­lie, die im Digi­tal­druck­ver­fah­ren bedruckt wird. Ein­fa­cher und güns­ti­ger ist der Foli­en­plott, bei dem aus ein­far­bi­gen Foli­en Schrift­zü­ge und Logos geschnit­ten wer­den kön­nen. Es gibt unter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten, Tisch­ki­cker mit einem Bran­ding zu gestal­ten. Prin­zi­pi­ell kön­nen fol­gen­de Tei­le des Kickers beklebt wer­den: die Stirn‑, Längs­sei­ten, Tor­de­ckel, Spiel­fä­che, Mit­tel­kreis, Auf­sicht­kan­ten und die Innen­ban­den. Ein Bran­ding ist auch schon für eine ein­stün­di­ge Ver­an­stal­tung mög­lich. Nach Frei­ga­be der Druck­vor­la­gen brau­chen wir zum Aus­füh­ren der Bran­ding­ar­bei­ten (Druck, Ver­kle­ben, Trock­nung) ca. 3–5 Werk­ta­ge (je nach Umfang), im Express­ver­fah­ren ist dies unter Umstän­den auch inner­halb von 2 Werk­ta­gen möglich.

Hier fin­den Sie Bei­spie­le für ver­schie­de­ne Bran­ding­va­ri­an­ten, die durch uns bereits umge­setzt wurden.

Ist eine Ver­si­che­rung im Miet­preis enthalten?

Man­gel­haf­te War­tung und fahr­läs­si­ge Instand­hal­tung sind durch unse­re Haft­pflicht­ver­si­che­rung ver­si­chert. Sofern wir auf­bau­en, sind eben­falls Auf­bau­feh­ler und Schä­den, die durch den Auf- und Abbau ent­ste­hen, versichert. 

Nicht ver­si­chert sind Per­so­nen­schä­den, die durch Benut­zung der Tisch­ki­cker her­vor­ge­ru­fen wer­den. In sol­chen Fäl­len muss der Scha­dens­ver­ur­sa­cher zur Haf­tung gezo­gen wer­den. Dies gilt auch für Schä­den, die durch unsach­ge­mä­ßen Gebrauch der Gerä­te bzw. durch Van­da­lis­mus am Gerät ver­ur­sacht wer­den sowie Dieb­stahl der Kickertische.

Soll­ten Sie eine Voll­kas­ko­ver­si­che­rung wün­schen, kön­nen Sie dies ger­ne mit uns besprechen.

Kann ich auch den Auf- und Abbau dazubuchen?

Ger­ne über­neh­men wir auch den Auf- und Abbau für Sie. Prin­zi­pi­ell kön­nen die Kicker­ti­sche über­all durch uns auf­ge­stellt wer­den, allein die Zuwe­gung ist der limi­tie­ren­de Fak­tor: Stei­le Trep­pen und klei­ne Auf­zü­ge könn­ten ein Pro­blem darstellen.

Kann ich die Kicker auch selbst abholen?

So ein Kicker­tisch kann ein ganz schö­nes Unge­tüm beim Trans­port sein. Der Kor­pus ist bei den nor­ma­len Kickern ca 140 cm lang und zwi­schen 30 und 40 cm hoch, die längs­te Stan­ge ca 135 cm lang. Somit ergibt sich ein Kas­ten mit den Maßen 140 x 135 x 35 cm (LxBxH). Soll­te die­ser Kas­ten in Ihr Auto pas­sen, kön­nen Sie den gemie­te­ten Kicker auch ger­ne sel­ber abho­len. Wir erstel­len bei Abho­lung und Rück­ga­be ein Über­ga­be­pro­to­koll und ach­ten auf sach­ge­mä­ßen Trans­port (z.B. Siche­rung). Bit­te beden­ken Sie aber, dass die meis­ten Schä­den bei unsach­ge­mä­ßem Trans­port ent­ste­hen. Wir müs­sen Ihnen lei­der alle Schä­den, die in dem Miet­zeit­raum am Kicker ent­stan­den sind, in Rech­nung stellen.

Kann ich die Kicker nur in Ber­lin oder auch deutsch­land­weit mieten?

Wir lie­fern unse­re Kicker­ti­sche deutsch­land­weit aus. Sowohl in die gro­ßen Städ­te wie Ham­burg, Köln, Mün­chen, Stutt­gart, Frank­furt, Han­no­ver als auch in die länd­li­chen Regionen.

Im Ber­li­ner Stadt­ge­biet lie­fern wir zu unse­ren Stan­dard-Lie­fer­kos­ten. Soll­ten Sie Kicker­ti­sche außer­halb Ber­lins mie­ten wol­len, so erhe­ben wir regu­lär einen Über­ki­lo­me­ter-Zuschlag von ca. 30 Cent pro km. Bei der Anmie­tung von meh­re­ren Kicker­ti­schen sind wir aber ger­ne bereit, eine güns­ti­ge­re Pau­scha­le für den Trans­port anzu­bie­ten. Bit­te fra­gen Sie die hier­für ent­ste­hen­den Kos­ten im Bemer­kungs­feld unse­res Kicker Miet­preis-o-mats spe­zi­fisch an, wir machen Ihnen ger­ne ein unver­bind­li­ches Angebot.

Sind bei den Miet-Kickern aus­rei­chend Bäl­le und Ersatz­tei­le dabei?

Wir geben immer eine klei­ne Kis­te mit aus­rei­chend Kicker­bäl­len (Anzahl nach Wunsch) und Ersatz­fi­gu­ren mit Werk­zeug mit. Aller­dings dient die Ersatz­fi­gur nur zur Beru­hi­gung: Die Figu­ren von Leon­hart gel­ten als bruch­si­cher, da die­se auch im Tisch­fuß­ball-Pro­fi­be­reich ein­ge­setzt werden.

War­um Kicker mie­ten? War­um Tisch­fuß­ball auf mei­nem Firmenevent?

Seit nun über 10 Jah­ren ver­mie­ten wir Kicker­ti­sche an vie­le Kun­den aus vie­len Berei­chen der Wirt­schaft, der Poli­tik oder Pri­vat­kun­den. Das Feed­back ist aber immer das glei­che: Kickern ist unver­gleich­lich, ein­fach ein­zig­ar­tig! Die Emo­tio­nen, die­se Lei­den­schaft, die Gegen­spie­ler in Greif­wei­te. Die Ein­fach­heit des Spiels (8 Stan­gen, 22 Spiel­fi­gu­ren, 2 Tore, 1 Ball), das Tor­ge­räusch (Wer liebt den Knall des Balls an der Tor­rück­wand nicht?), die Nähe zum Volks­sport Fuß­ball – es gibt vie­le Grün­de für die Fas­zi­na­ti­on für das Tisch­fuß­ball­spiel. Bei einem Tisch­ki­cker­tur­nier bil­den wir Mann­schaf­ten, ein tol­les Gefühl für Ihre Mit­ar­bei­ter, Ihre Kun­den, Ihre Freun­de, die sich viel­leicht noch nicht so gute ken­nen. Vor dem Tur­nier kennt man sich, nach­dem Tur­nier gehen Freun­de vom Kicker­tisch. Immer noch Zwei­fel? Pro­bie­ren Sie ein­fach mal ein Kicker­tur­nier aus und fin­den Sie her­aus, war­um wir seit 2006 so erfolg­reich am Markt sind und jedes Jahr ein Stück­chen wei­ter wach­sen – Mit unse­ren Kun­den und mit Leidenschaft!

Wie kommt der Unter­schied im Miet­preis bei ver­schie­de­nen Kicker­ti­schen zustande?

Wir ver­mie­ten Kicker­ti­sche in unter­schied­li­chen Qua­li­täts­stu­fen und Preis­klas­sen, um ein brei­tes Spek­trum zu bie­ten und auf die ver­schie­de­nen Wün­sche unse­rer unter­schied­li­chen Kun­den­grup­pen ein­ge­hen zu kön­nen. Da wir dar­auf ach­ten, nur neu­wer­ti­ge und gut gepfleg­te Kicker­ti­sche in unse­rem Ver­leih zu füh­ren, erneu­ern wir regel­mä­ßig unse­ren Kicker­be­stand. Somit kön­nen anspruchs­vol­le Spie­ler Pro­fi-Kicker­ti­sche mie­ten (LEO Sport), Fir­men­kun­den qua­li­ta­tiv hoch­wer­tigs­te Kicker in neu­wer­ti­gem Zustand und in iden­ti­schem Design (Leon­hart Event Star) lei­hen und Pri­vat­kun­den unse­ren Pro­mo-Kicker zu sehr güns­ti­gen Kon­di­tio­nen aus­lei­hen. In unse­rem Kicker Miet­preis-o-mat kön­nen Sie sich ein­fach die Miet­prei­se aus­rech­nen lassen.

Regeln und Spieltechniken

Gibt es bestimm­te Tech­ni­ken, die ich trai­nie­ren kann?

Auch hier gilt der Spruch: “Übung macht den (Kicker-)Meister!” Man wird zwar auch durch Spie­len, Spie­len und noch­mals Spie­len bes­ser, aber schon durch wie­der­hol­tes, kur­zes Trai­ning bestimm­ter Tech­ni­ken wird der ambi­tio­nier­te Kicker­spie­ler mer­ken, wie schnell Fort­schrit­te im Ball­hand­ling und bei den Schuss­prak­ti­ken erzielt wer­den kön­nen. Es gibt vie­le Anlei­tun­gen im Inter­net, eine emp­feh­lens­wer­te Sei­te ist “pinshot.de” mit Tuto­ri­als und Vide­os zum Erler­nen von Schuss- und Pass­tech­ni­ken sowie Ball­füh­rung und ‑kon­trol­le.

Die bekann­tes­ten Schüs­se und Tech­ni­ken: (Quel­le: Wikipedia)

  • Der Pin-shot ist einer der gebräuch­lichs­ten Schüs­se in Euro­pa (auch Euro­pean Pinshot). Der Ball wird mit der mitt­le­ren Figur der Stür­mer­rei­he (auch 3er-Rei­he oder auch nur 3 genannt) vor­ne oder hin­ten ein­ge­klemmt und schnell nach rechts oder links gezo­gen, um am Ver­tei­di­ger vor­bei­zu­kom­men. Dabei wird die Figur hin­ter den Ball gebracht. Sobald der Ball auf einer Höhe mit der Pup­pe steht, lässt man die­se nach vor­ne schnel­len und schießt damit den Ball gera­de­aus ins Tor. Im Tur­nier­be­reich wird der “Pin-Shot” meist mit der “Open-Hand”-Schusstechnik gespielt. Bei die­ser Tech­nik wird die Aus­hol- und Schuss­dre­hung der Figur nicht aus dem Hand­ge­lenk aus­ge­führt. Der Griff der Stan­ge wird in der “offe­nen” Hand geführt und über die Hand­flä­che und/oder den Hand­bal­len aus einer kur­zen Ab- und anschlie­ßen­der Auf­wärts­be­we­gung des Unter­ar­mes “abge­rollt” (daher rührt auch die frü­he­re Bezeich­nung “Abrol­ler” für die­se Schuss­tech­nik). Am Ende der Schuss­be­we­gung wird der Griff in den gekrümm­ten Fin­gern auf­ge­fan­gen. Wird der Ball seit­wärts sehr schnell bewegt, ist es not­wen­dig eine Gegen­zug­be­we­gung mit der Figur zu beschrei­ben, da sonst der Ball durch die Träg­heit abtrei­ben wür­de. Die Effi­zi­enz die­ses Schus­ses liegt in der hohen Anzahl der Varia­tio­nen (kurz oder lang, rechts oder links und Kom­bi­na­tio­nen daraus).
  • Ein wei­te­rer weit ver­brei­te­ter Schuss ist der Zie­her oder auch Pull-shot (oder Schie­ber bzw. Push-shot). Dabei wird der Ball neben dem Fuß der Figur abge­legt und dann durch Anzie­hen bzw. Anschie­ben in eine Rich­tung beschleu­nigt. Die Schuss­be­we­gung selbst erfolgt durch das Hand­ge­lenk. Auf vie­len Tischen, wie z. B. dem ame­ri­ka­ni­schen Tor­na­do oder dem Leon­hart Tur­nier­sie­ger (Pup­pen mit schma­len Füs­sen), ist der Zie­her einer der belieb­tes­ten Schüs­se. Auch hier ist bei einer schnel­len Seit­wärts­be­we­gung eine Gegen­zug­be­we­gung beim Abschuss des Bal­les von Vor­teil, um ein Abtrei­ben und damit eine schrä­ge Schuss­bahn des Bal­les zu ver­mei­den. Der Vor­teil der Schuss­tech­nik ist es, dass die­se sich auf nahe­zu jedem Tisch­mo­dell umset­zen lässt.
  • Ban­den­schüs­se sind prin­zi­pi­ell von jeder Posi­ti­on aus spiel­bar. Dabei wird der Ball von der Figur sehr weit außen getrof­fen (meist mit der Fuß­kan­te), was dazu führt, dass der Ball schräg abge­schos­sen wird. Trifft man den Ball im rich­ti­gen Win­kel, wird er zunächst gegen eine der Ban­den und anschlie­ßend ins geg­ne­ri­sche Tor tref­fen. Am häu­figs­ten wird die­se Tech­nik von der 2er-Stan­ge des Ver­tei­di­gers aus eingesetzt.
  • Abquet­scher wer­den wegen der Schuss­bahn auch “Bana­nen” genannt. Für den Abquet­scher wird der Ball mit dem Fuß der Pup­pe hin­ten ein­ge­klemmt (aber nicht so weit hin­ten wie beim Pin-shot) und anschlie­ßend durch Druck auf den Ball, mit einer gleich­zei­ti­gen seit­li­chen Bewe­gung, nach vor­ne gedrückt oder gequetscht. Durch die seit­li­che Bewe­gung bekommt der Ball einen Effet, der die Schuss­bahn krümmt. Die­ser Schuss ist eher ein Trickshot und wird auf Tur­nie­ren nur sel­ten gespielt.
  • Der “Jet” ist ein Schuss mit Über­schlag – in den USA “Sna­ke” genannt – und ein ande­rer, bei Spie­lern sehr belieb­ter Schuss. Die­se Tech­nik wird fast aus­schließ­lich als Tor­schuss von der mitt­le­ren Stür­mer­fi­gur ein­ge­setzt. Dabei wird der Ball vor­ne ein­ge­klemmt und durch eine schnel­le Seit­wärts­be­we­gung an eine unge­deck­te Posi­ti­on gebracht. Anstatt nun die Figur hin­ter den Ball zu bewe­gen, aus­zu­ho­len und zu schie­ßen, wird sie nach hin­ten “über­schla­gen” und trifft den Ball nach einer Umdre­hung. Aller­dings ist es sehr wich­tig, den Spie­ler nach dem Ball­kon­takt abzu­stop­pen, um die oben erwähn­te 360-Grad-Regel nicht zu bre­chen. Beim Jet wird der Griff der Stan­ge an der Hand­beu­ge (Affen­klam­mer) oder noch dar­über geführt, durch eine auf­wär­ti­ge Zug­be­we­gung des Arms über die gan­ze Hand­flä­che abge­rollt und mit in den gekrümm­ten Fin­gern auf­ge­fan­gen (abge­stoppt). Dadurch führt die Stan­ge eine Dre­hung durch. Bei man­chen Spie­lern genießt die­se Schuss­tech­nik einen ähn­lich schlech­ten Ruf wie Schüs­se von der Mit­tel­rei­he. Der “Jet” wur­de vom Deut­schen Hans-Fried­rich Kir­cher erfun­den und hat in den 90er Jah­ren in den USA unter der Bezeich­nung Sna­ke schnel­le Ver­brei­tung gefun­den und ist dort neben dem Pull-Shot eine der belieb­tes­ten Schuss­tech­ni­ken. Auf­grund sei­ner Unmit­tel­bar­keit und ver­gleichs­wei­se ein­fa­chen Hand­ha­bung ver­drängt der Jet bei euro­päi­schen Leis­tungs­spie­lern zuneh­mend den Pin-Shot. “Sna­ke” ist bezeich­nen­der­wei­se der Name des abge­brüh­ten Pro­fi-Kickers aus dem Kult-Film “Abso­lu­te Gigan­ten” von Sebas­ti­an Schipper.
  • Beim Tic-Tac wird der Ball mit den Sei­ten der Füße der Figu­ren einer Stan­ge zwi­schen die­sen hin und her gespielt und stän­dig in Bewe­gung gehal­ten. Der Tor­schuss erfolgt ent­we­der aus der lau­fen­den Bewe­gung her­aus, wenn der Ball sich vor einer unge­deck­ten Stel­le des Tores befin­det, indem eine Figur schnell hin­ter den Ball bewegt und der Schuss aus­ge­führt wird (meist aus dem Hand­ge­lenk), oder indem der Ball mit einer Figur plötz­lich vor eine unge­deck­te Lücke gesto­ßen wird und eine zwei­te Figur den Schuss aus­führt. Auch über­ra­schen­de Zie­her oder Schie­ber in Gegen­rich­tung der lau­fen­den Bewe­gung des Bal­les sind möglich.
  • Der Pass von 5 auf 3 ist im Tur­nier­be­reich der oft­mals ent­schei­den­de Spiel­zug. Prin­zi­pi­ell ist der Pass durch jede Lücke der geg­ne­ri­schen Fün­fer­rei­he mög­lich. Es haben sich aller­dings zwei Päs­se eta­bliert. Zum einen der Pass zur Ban­de hin” und zum ande­ren der Schräg­pass” oder auch von der Ban­de weg”. Bei bei­den Päs­sen ist die Aus­gangs­po­si­ti­on die zwei­te Figur an der Ban­de. Der Pass selbst wird meis­tens als “Brush­pass” aus­ge­führt. Dabei wird der Ball mit der Vor­der­sei­te des Fußes ange­schnit­ten. Durch den Drall läuft der Ball ent­we­der an der Ban­de ent­lang, ohne abzu­pral­len, oder schräg in Rich­tung Tor.

Wel­che Kicker­re­geln gibt es?

Zuerst soll­te die Fra­ge geklärt wer­den, ob der Spaß oder der sport­li­che Ehr­geiz im Vor­der­grund steht. Bei den meis­ten Tisch­fuß­balle­vents gilt: Je ein­fa­cher die Regeln, des­to ein­fa­cher die Durch­füh­rung des Tur­niers, des­to spa­ßi­ger der Abend. Weni­ger Regeln bedeu­tet weni­ger Kon­fu­si­on. Wir emp­feh­len meist Fol­gen­des zu beachten:

  • Gespielt wird, bis eine Mann­schaft 6 Tore hat oder die Spiel­zeit wird begrenzt (z.B. 5 Minuten).
  • Kur­beln an den Stan­gen ist ver­pönt bzw. verboten.
  • Anstoß nach einem Tor ist Ver­ein­ba­rungs­sa­che: Ent­we­der von der 5er Rei­he oder aus der Verteidigung.
  • Wer aber wie die Pro­fis spie­len will, kann sich das offi­zi­el­le ITSF (Inter­na­tio­nal Table Soc­cer Fede­ra­ti­on) – Regel­werk unter fol­gen­dem Link her­un­ter­la­den: ITSF Regel­werk.
  • Die Par­tie: Wenn die Tur­nier­lei­tung nicht anders ent­schei­det, besteht eine Par­tie aus 3 Gewinn­sät­zen. Jeder Satz geht bis 5. Wird der fünf­te Satz aus­ge­tra­gen, benö­tigt man zum Sieg außer­dem einen Vor­sprung von min­des­tens 2 Toren, gewinnt aber spä­tes­tens mit dem 8. Tor.
  • Spiel­auf­nah­me: Vor Spiel­be­ginn wird eine Mün­ze gewor­fen. Die Mann­schaft, die den Münz­wurf gewinnt, darf ent­we­der die Tisch­sei­te oder das Recht der ers­ten Auf­la­ge wäh­len. Die ande­re Mann­schaft erhält damit auto­ma­tisch die ver­blei­ben­de Option.
  • Auf­la­ge: Die Auf­la­ge erfolgt bei der mitt­le­ren Figur der Fün­fer­rei­he unter Beach­tung der Bereitschaft.
  • Bereit­schaft: Der Ball muss ruhen. Dann fragt der Spie­ler in Ball­be­sitz “Fer­tig?”, der Geg­ner bestä­tigt inner­halb von 3 Sekun­den mit “Fer­tig!”. Bin­nen 3 Sekun­den beginnt dar­auf­hin das Spiel. Erfolgt ein Ver­stoß, wird der Vor­gang ein­ma­lig wie­der­holt. Der Ball muss nun inner­halb der Rei­he zu einer ande­ren Figur gespielt wer­den, wobei sich der Ball sicht­bar bewe­gen muss. Nach der Berüh­rung der zwei­ten Figur muss der Ball min­des­tens eine Sekun­de im Bereich der Fün­fer­rei­he blei­ben bevor er von die­ser wei­ter­ge­spielt wird. Besteht hier­bei ein Ver­stoß, hat der Geg­ner die Wahl, das Spiel von der aktu­el­len Posi­ti­on fort­zu­set­zen oder eine eige­ne Neu­auf­la­ge vorzunehmen.
  • Pas­sen: Ein gestopp­ter oder geklemm­ter Ball muss vor dem Pass auf die nächs­te Rei­he (d.h. aus dem Abwehr­be­reich auf die Fün­fer­rei­he bzw. von die­ser auf die Drei­er­rei­he) min­des­tens zwei Figu­ren berüh­ren. Wird der Ball gestoppt oder mit einer schma­len Sei­te eines Figu­ren­fu­ßes berührt, ist ein Pass zuläs­sig, wenn die­ser unmit­tel­bar erfolgt. Geht einer Ball­be­rüh­rung durch eine Figu­ren­fuß­vor­der- oder – rück­sei­te unmit­tel­bar der Ball­kon­takt mit einer Figur einer ande­ren Rei­he vor­aus, darf direkt von der Figur aus gepasst wer­den. Bevor ein Pass von der Fün­fer­rei­he aus ver­sucht wird, darf der Ball nicht öfter als zwei­mal die Ban­de berührt haben.
  • Toter Ball: Ein Ball wird für tot erklärt, wenn er bewe­gungs­los liegt und von kei­ner Spiel­fi­gur erreicht wer­den kann. Liegt ein Ball tot zwi­schen den Fün­fer­rei­hen, wird er auf der Fün­fer­rei­he der Mann­schaft ins Spiel gebracht, die zuletzt das Auf­la­ge­recht hat­te. Liegt ein Ball tot zwi­schen Tor und Fün­fer­rei­he, wird er auf der Zwei­er­rei­he, die näher am Ball ist, ins Spiel gebracht. Jeweils muss die Bereit­schaft beach­tet wer­den. Ein Ball, der in Ruhe auf der Tor­wart­stan­ge liegt, gilt als tot. Ball im Aus: Ver­lässt der Ball das Spiel­feld, bringt die Mann­schaft, die sich bei der letz­ten kon­trol­lier­ten Akti­on in der Defen­si­ve befand, den Ball unter Beach­tung der Bereit­schaft im Abwehr­be­reich zurück ins Spiel.
  • Erziel­te Tref­fer: Ein Ball, der die Tor­li­nie über­schei­tet, wird als Tor gewer­tet, auch wenn er wie­der aus dem Tor her­aus kommt. Nach einem Tor erhält die Mann­schaft das Auf­la­ge­recht, gegen die ein Tor erzielt wurde.
  • Rund­schla­gen: Rund­schlag, das heißt die Stan­ge dreht sich vor oder nach Ball­be­rüh­rung um mehr als 360°, ist ver­bo­ten und zählt als Foul.
  • Heber: Heber (Aeri­als) sind nicht erlaubt und füh­ren zum Auf­la­ge­recht auf der Fün­fer­rei­he für den Gegner.
  • Zeit­li­mit: Maxi­mal 10 Sekun­den auf der Fün­fer­rei­he und 15 Sekun­den auf den ande­ren Rei­hen, wobei die Tor­wart- und Abwehr­stan­ge als eine Stan­ge betrach­tet wer­den. Bei einer Zeit­über­schrei­tung auf der Drei­er­rei­he erhält die geg­ne­ri­sche Mann­schaft den Ball auf die Zwei­er­rei­he, sonst Auf­la­ge­recht auf der Fünferreihe.
  • Anschla­gen: Jedes Bewe­gen, Schie­ben oder Anhe­ben des Tisches ist ver­bo­ten. Ers­ter und zwei­ter Ver­stoß: Der Geg­ner hat die Wahl zwi­schen dem Wei­ter­spie­len von der aktu­el­len Posi­ti­on, von da wo der Ver­stoß auf­tre­ten ist oder dem Neu­auf­le­gen auf der Fün­fer­rei­he. Wei­te­re Ver­stö­ße: Tech­ni­sches Foul.
  • Tech­ni­sches Foul: Der Geg­ner erhält den Ball zur Aus­füh­rung genau eines Schuss­ver­su­ches auf die Drei­er­rei­he. Nur der schie­ßen­de und abweh­ren­de Spie­ler dür­fen dabei am Tisch ste­hen. Nach­dem die Bereit­schaft geklärt wur­de, gilt der Schuss als aus­ge­führt, sobald der Ball die Drei­er­rei­he ver­lässt. Wird der Ball im Defen­siv­be­reich gestoppt oder ver­lässt die­sen, ist der Ver­such been­det. Wur­de dabei ein Tor erzielt, erhält die Mann­schaft das Auf­la­ge­recht, gegen die das Tor erzielt wur­de. Andern­falls wird das Spiel an der ursprüng­li­chen Posi­ti­on vor dem tech­ni­schen Foul unter Berück­sich­ti­gung der Bereit­schaft fortgesetzt.
  • Sei­ten­wech­sel: Die Mann­schaf­ten dür­fen am Ende eines Spiels die Sei­ten wech­seln und haben dafür bis zu 90 Sekun­den Zeit. Ist ein­mal ein Wech­sel erfolgt, muss auch nach allen wei­te­ren Spie­len gewech­selt werden.
  • Time Out: Jedes Team darf pro Spiel zwei Time Outs neh­men. Ein Time Out dau­ert maxi­mal 30 Sekun­den. Ist der Ball im Spiel, darf nur das Team, das im Ball­be­sitz ist, ein Time Out neh­men, sonst dür­fen bei­de Teams das Time Out neh­men. Bei der Spiel­auf­nah­me muss die Bereit­schaft beach­tet werden.
  • Posi­ti­ons­wech­sel: Nach einem Tor, nach einem Satz und wäh­rend eines Time Outs dür­fen bei­de Mann­schaf­ten die Posi­tio­nen wechseln.

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